Arbeiten in Österreich

Als OTA in Österreich zu arbeiten so geht’s:

Auf Grund der neuen Rechtsgrundlage gemäß § 30a GuKG (Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, BGBl. I Nr. 108/1997, idgF) kann eine allfällige Anerkennung des deutschen Abschlusses als „OTA“ für den Teilbereich der Spezialaufgabe „Pflege im Operationsbereich“ in der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß § 21 GuKG geprüft werden.

Die Pflege im Operationsbereich umfasst gemäß § 21 Abs. 1 GuKG die Vorbereitung, Mitwirkung und Nachbetreuung bei operativen Eingriffen.

Hiezu zählen insbesondere:

  1. Instrumentieren in allen operativen Fachrichtungen,
  2. Mitwirkung bei der Planung und Organisation des Operationsbetriebes,
  3. Desinfektion, Sterilisation und Wartung der bei der Operation benötigten Instrumente und
  4. prä- und postoperative Betreuung der Patienten im Operationsbereich.

In diesem Zusammenhang wird jedoch darauf hingewiesen, dass die unionsrechtliche Rechtsgrundlage sowie die entsprechende innerstaatliche Bestimmung den partiellen Berufszugang nur in einem sehr eingeschränkten Umfang und unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen. Die Entscheidung, ob partieller Zugang gewährt wird, wird in jedem Fall auf Basis einer Einzelfallprüfung und unter Einholung eines Sachverständigengutachtens erfolgen.
Für einen entsprechenden Antrag auf partielle Anerkennung sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • Persönlich unterfertigtes Ansuchen (formlos) mit Angabe einer Zustelladresse (auf freiwilliger Basis: Telefonnummer und/oder e-mail Adresse)

 

  • Nachweis eines Wohnsitzes (Meldezettel) oder eines/einer Zustellungsbevollmächtigten (persönlich unterfertigte Vollmacht, sowohl vom Vollmachtgeber als auch -nehmer) in Österreich zum Zwecke der Zustellung

 

  • Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis über die in einem EU-Mitgliedstaat, in einem EWR-Vertragsstaat oder in der Schweizerischen Eidgenossenschaft erfolgreich absolvierte staatlich anerkannte Ausbildung unter Anschluss des Abschlussprüfungszeugnisses

 

  • Lehrplan über die absolvierte Ausbildung (aufgeschlüsselt nach Theorie und Praxis unter Angabe von Stunden bzw. Unterrichtseinheiten)

 

  • Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftsstaates, dass die Berufsausübung nicht vorübergehend oder endgültig untersagt wurde, nicht älter als drei Monate (bei dem Herkunftsstaat handelt es sich um den Staat, in dem der Beruf zuletzt ausgeübt wurde)

 

  • Einschlägige Fort- und Weiterbildungszeugnisse

 

  • Nachweise über einschlägige Berufserfahrung (Dienstzeugnisse)

 

  • Nachweis der Staatsangehörigkeit durch Vorlage eines Reisepasses, eines Personalausweises oder eines Staatsbürgerschaftsnachweises

 

  • polizeiliches Führungszeugnis (Leumundszeugnis) des Herkunftsstaates, das nicht älter als drei Monate ist im Original (eine österreichische Strafregisterbescheinigung wird nur in Verbindung mit der Auskunft aus dem Strafregister des Herkunftsstaates anerkannt)

 

  • ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung zur Berufsausübung, das nicht älter als drei Monate ist im Original (von einem/einer Allgemeinmediziner/in – Hausarzt bzw. Arzt für Innere Medizin)

 

  • Bei Namensänderung entsprechender Nachweis (Heiratsurkunde, Scheidungsbeschluss etc.)

 

Sämtliche Unterlagen sind im Original oder in gerichtlich oder notariell beglaubigter Abschrift vorzulegen.

 

Unbeglaubigte Fotokopien oder nicht übersetzte Dokumente werden als Nachweise nicht anerkannt. Vorgelegte Originaldokumente werden nach Bearbeitung umgehend retourniert.

 

Es ist mit anfallenden Verwaltungsgebühren in der Höhe von ca. € 350,– zu rechnen, die nach Abschluss des Verfahrens fällig werden. Das Verfahren kann bis zu 4 Monate dauern.

weiter Auskünfte erteilt :

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen Radetzkystr. 2, 1030 Wien Tel.: +43/1/71100-644645

Fax: +43/1/7134404-1592

Mail: anna.kondor-peters@bmgf.gv.at

Web:  www.bmgf.gv.at

Weihnachtsgrüße

Liebe Kollegen/innen und Mitglieder,

der DBOTA wünscht Ihnen allen ein besinnliches und entspanntes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung in diesem Jahr und freuen uns auf ein gemeinsames 2017.

Der DBOTA verabschiedet sich in die Weihnachtspause und ist ab dem 09.01.2017 wieder für Sie da.

Ihr DBOTA

Neue Entgeldordnung des TVöD ab 01.01.2017

Ab 01.01.2017 tritt der überarbeitete TVöD in Kraft.

Damit wird die Kr-Anwendungstabelle wird durch die neue P-Tabelle ersetzt.Außerdem wird die Stufe 1 gestrichen, sodass Berufsanfänger automatisch höher eingestuft werden.

In dem beigefügten Link können Sie die Tabelle einsehen.

https://gesundheit-soziales.verdi.de/++file++5724f0e3890e9b0c53001dbf/download/EGO%20kommunal%202017%20medium.pdf

 

 

 

Woran hängt´s Herr Gröhe?

Vor genau einem Jahr sicherte uns Hermann Gröhe vom BMG zu, dass der DBOTA im Diskussionsforum, zum Gesetzgebungsverfahren der OTAs, eine Stimme erhält.
Des Weiteren versicherte er uns, dass der Gesetzesentwurf noch in dieser Legislaturperiode vorgestellt wird. Bisher hat sich nicht viel getan. Zwar sind es noch einige Monate bis zum Ende der Legislaturperiode, dennoch wollen wir endlich einen aktuellen Stand der Sachlage erhalten. Gestern hat der DBOTA erneut ein Schreiben an das BMG versendet. Wir halten euch auf dem laufenden.

Euer DBOTA

Mitgliederversammlung 2016

Die Mitgliederversammlung 2016 war sehr erfolgreich.

Der neue Vorstand besteht aus (siehe Bild v.l.n.r):
André Loose (Finanzen), Sabine Zentgraf (stellv. Öffentlichkeitsarbeit), Benny Neukamm (Vorsitz), Marius Maier (stellv. Vorsitz), Tanja Hetzer (Stellv. Öffentlichkeitsarbeit), Manuel Herp (Öffentlichkeitsarbeit), Tino Krämer (stellv. Finanzen).
Außerdem dürfen wir Egbert Stanka und Jennifer Zentgraf als Beiratsmitglieder herzlich Willkommen heißen.

Gesetzgebungsverfahren OTA/ATA

Heute hat uns ein Brief des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe erreicht. In diesem Schreiben sichert er dem DBOTA einen Platz im Diskussionsforum zum Gesetzgebungsverfahren zur staatlichen Regelung und Anerkennung der Ausbildung zur/zum Operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten zu. Somit ist gesichert dass nicht nur die Arbeitgeber-Verbände ihre Interessen vertreten, sondern dass die Belange der Arbeitnehmenden OTAs sowie der Auszubildenden durch den DBOTA präsent sind und adäquat vertreten werden.